• Breite Zustimmung

Breite Zustimmung

28.11.2019

Aktuell diskutiert der Baselbieter Landrat die Zukunft des Baselbieter Energie­pakets. Ursprünglich wurde das 2010 lancierte kantonale Förderprogramm für energetische Gebäude­sanierungen für eine Laufzeit von zehn Jahren konzipiert – sprich Ende 2019 läuft das bestehende Förderprogramm aus. Es ist jedoch praktisch unbestritten, dass das Baselbieter Energiepaket weitergeführt werden soll.

Auch der HEV Baselland engagiert sich für eine Weiter­führung und eine Stärkung des Erfolgs­modells. Dies im Auftrag von Ihnen, sehr geehrte Wohneigentümerinnen und ­-eigentümer. Das Energiepaket erfreut sich bei Ihnen einer ­hohen Beliebtheit. Dies belegt eine Umfrage des HEV Basel­land und der Liga Baselbieter Stromkunden von Ende August 2019. So sprechen sich beeindruckende 91 Prozent der Wohneigentümerinnen und -eigentümer für eine Weiterführung des Energie­pakets aus. Dieser Wert ist erfreulich und zeigt eindrücklich, wie breit das Energiepaket von den Wohneigentümerinnen und -eigentümern unterstützt wird. 

Die breite Zustimmung kommt nicht von ungefähr. Das Baselbieter Energiepaket hat sich – dies belegen alle relevanten Zahlen – bewährt. Es ist ein breit abgestütztes und sehr gut funktionierendes Instrument zur Erreichung der ambitionierten kantonalen Klimaziele. Das Energiepaket setzt dort an, wo mit dem eingesetzten Franken die beste Wirkung erzielt werden kann, bei der Verbesserung der Energieeffizienz, und zwar durch Anreize, nicht durch Verbote. Als HEV Baselland unterstützen wir diesen pragmatischen Ansatz. 

Während der Klimaschutz vielerorts erst diskutiert wird, haben die Baselbieter Hauseigentümerinnen und -eigentümer – mit Unterstützung des Förderprogramms – in den vergangenen Jahren in eindrücklicher Weise bereits messbar Energie eingespart. Ihnen ist es unter anderem zu verdanken, dass das Baselbiet bei der Umsetzung der kantonalen Energie­ziele auf einem guten Weg ist. Das übergeordnete Ziel sieht vor, dass der Energieverbrauch – ohne Mobilität – bis zum Jahr 2050 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 reduziert werden soll. 

Das Engagement der  Hauseigentümerinnen und -eigentümer erfolgt, obschon der Beitrag durch das Energiepaket äusserst überschaubar ist. Durchschnittlich 90 Prozent der Kosten bezahlen die Hauseigentümerinnen und -eigentümer aus eigener Tasche. Diese Anstrengungen sollten gewürdigt werden.